Vita CDs Dirigieren Solo Arrangements GermanBrass HfMW jdbs Wiener Staatsoper
 
 
heit der Linie und die Flexibilität des
Tons vermissen. Diese Aufnahme mit Hil-
gers scheint derzeit tatsächlich die einzi-
ge zu sein, deren Interpretation der Ro-
manza die gelungenste, weil mit der größ-
ten Zartheit gespielt, ist. Dirigent Luig
hat zudem die Partitur extrem genau stu-
diert und arbeitet mit dem Orchester vor
allem die neuen harmonischen und die
rhythmischen Elemente in der Musik des
Komponisten der 50er Jahre heraus, wie
man sie vor allem in der 8. Symphonie, die
dem Tuba-Konzert zeitlich nahe steht, fin-
det. Die Ecksätze gewinnen mehr Tempo,
sind kantiger genommen als in den ander-


en Aufnahmen. Für die Romanza aber las-
sen sich Hilgers und Luig Zeit, was dem
Konzert als Ganzes enorme Binnenspann-
ung verleiht und zudem die Sätze wunder-
bar ausbalanciert. Besonders interessant
ist diese Aufnahme hier nicht zuletzt, weil
Hilgers im ersten Satz die Original-Kadenz
des Manuskripts spielt.
Zuletzt die 5. Symphonie von 1938-1943.
Hinter den zahlreichen Aufnahmen dieser
Symphonie von englischen Kollegen
braucht sich das Brandenburgische Staats-
orchester nicht zu verstecken. Zwar mag

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